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Erster Deutscher Entwicklungstag wirbt erfolgreich für Entwicklungszusammenarbeit

Fast 200.000 Besucher und 500 Organisationen haben bundesweit den ersten Deutschen Entwicklungstag gefeiert +++ Hohe Beteiligung seitens der Kommunen und NGOs +++ Hochkarätige Abschlussveranstaltung in Berlin mit Entwicklungsminister Dirk Niebel und u. a. Anne Will, Michael Ballhaus und Max Herre +++

Bonn/Berlin, 25. Mai 2013.
Der heutige Tag stand bundesweit ganz im Zeichen der Entwicklungszusammenarbeit. Trotz teilweise heftiger Regenfälle im Norden Deutschlands und bei der Abschlussveranstaltung in Berlin, haben fast 200.000 Besucher in Augsburg, Berlin, Bonn, Bremerhaven, Freiberg, Halle, Hamburg, Heidelberg, Jena, Kiel, Marburg, Mainz, Oldenburg, Potsdam, Saarbrücken und Wismar den Ersten Deutschen Entwicklungstag besucht.

Mehr als 500 teilnehmende Organisationen, Vereine und Unternehmen informierten die Besucher in den 16 Städten über verschiedene Möglichkeiten des Engagements im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und gaben lebendige Einblicke in ihre tägliche Arbeit auf den unterschiedlichen Kontinenten. Unter Beteiligung von Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie zahlreichen Prominenten fand der Deutsche Entwicklungstag bei einer Veranstaltung in Berlin am Nachmittag seinen hochkarätigen Abschluss.

Passend zum fünfzigsten Jahrestag der Afrikanischen Union und dem Internationalen Afrikatag am 25. Mai lag der thematische Fokus der Veranstaltung in diesem Jahr auf selbigem Kontinent. Neben dem Engagement der Organisationen, Vereine und Unternehmen haben sich auch viele Städte beteiligt und den Deutschen Entwicklungstag als Partner ausgerichtet, so z. B. Oldenburg, Heidelberg oder Marburg. In Rheinland-Pfalz nutzten zudem 13 Kommunen den Entwicklungstag als Anlass, eigenständige Aktivitäten und Veranstaltungen auszurichten.

Minister Dirk Niebel freut sich über die große Beteiligung und den großen Erfolg des von ihm ins Leben gerufenen Tages: „Durch die engagierte Beteiligung der Kommunen und Akteure ist es uns gelungen, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auf das Thema Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam zu machen. Direkter Kontakt, Dialog und das persönliche Erleben von Themen und Akteuren sind wichtig, um Menschen zu gesellschaftlichem Engagement zu motivieren. Veranstaltungen wie der Entwicklungstag tragen dazu bei, in dem sie Hürden abbauen und Berührungsängste verringern. Ziel des deutschen Entwicklungstages ist es, die Entwicklungszusammenarbeit in die Mitte der Gesellschaft zu rücken und zusätzliche Mitstreiter zu gewinnen. Es ist wichtig, dass uns die Bürgerinnen und Bürger unterstützen, denn nur so gelingt uns erfolgreiches gemeinschaftliches Engagement."

Die zentrale Botschaft des Tages lautete entsprechend dieser Zielsetzung "Dein Engagement. Unsere Zukunft.". Zahlreiche Besucher trugen dazu bei, diese Botschaft mit Leben zu füllen und sie weiterzutragen. Aus jeder Kommune und auch aus Partnerländern, wie Burkina Faso, Senegal, Peru und den Philippinen, wurde dazu ein Buchstabe im Großformat von vielen Händen getragen. Am Ende setzte sich daraus ein eindrucksvolles Gesamtbild zusammen.

Um das große Thema Entwicklungszusammenarbeit greifbar und verständlich zu machen wurden in zahlreichen Diskussionen, Gesprächen und Workshops auf den Bühnen sowie im persönlichen Gespräch an den Ständen der teilnehmenden Organisationen die unterschiedlichsten Aspekte beleuchtet.

Bei der großen Abschlussveranstaltung in Berlin gehörten hierzu neben Bildung und Armutsbekämpfung z. B. auch die Themen Menschenrechte, Artenvielfalt und Social Business. Moderiert von Dunja Hayali und Jörg Thadeusz diskutierten auf der Bühne u. a. engagierte Persönlichkeiten wie Nora Tschirner, Regisseurin des Filmes "Waiting Area", Anne Will, ARD-Fernsehjournalistin und Botschafterin des Bündnisses von Hilfsorganisationen "Gemeinsam für Afrika", Marion Kracht, Schauspielerin und Kuratoriumsmitglied von Plan International, Michael Ballhaus, Kameramann und Gründer der Klimaschutzinitiative "The Future Is Now" und Ivy Quainoo, Sängerin und Botschafterin der Schulkampagne "Gemeinsam für Afrika". Den musikalischen Abschluss des Ersten Deutschen Entwicklungstages bildete der viel gefeierte Auftritt von Max Herre und Band.

Durchgeführt wurde der erste Deutsche Entwicklungstag als bundesweite Veranstaltung von Engagement Global gGmbH und in Berlin gemeinsam von der Engagement Global gGmbH, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der KfW im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter www.entwicklungstag.de


Hintergrund
Der Erste Deutsche Entwicklungstag ist ein bundesweiter Aktionstag, der bürgerschaftliches und kommunales Engagement im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit präsentiert und der breiten Öffentlichkeit näher bringen soll. In 16 deutschen Städten – eine Stadt je Bundesland – stellen zahlreiche Organisationen, Verbände und Initiativen ihre Projekte vor. Dabei stehen die Menschen im Mittelpunkt, die durch ihr Engagement ihr eigenes Leben und das Leben Anderer verändern. Der Deutsche Entwicklungstag findet am 25. Mai 2013 erstmalig statt. Thematischer Schwerpunkt in diesem Jahr ist Afrika. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Engagement Global gGmbH, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der KfW im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) veranstaltet.


Pressekontakt:
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen
Ute Lange
Leiterin Kommunikation
Telefon: 0228/20 717-120
Mobil: 0163/40 48 528
E-Mail: presse@engagement-global.de


Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sebastian Lesch
Pressesprecher BMZ
Telefon: 30-18535-2451 oder -2870
Email: presse-kontakt@bmz.bund.de

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