Freiberg

Organisationen & Akteure

Der Deutsche Entwicklungstag 2013 findet in 16 Städten statt. Unter dem Motto “Dein Engagement. Unsere Zukunft” beteiligen sich zahlreiche Organisationen, Institutionen, Vereine, Unternehmen und Projekte. Sehen Sie hier, wer dabei ist und sich im entwicklungspolitischen Bereich engagiert.

Organisationen

AG Umwelt

Die AG Umwelt ist eine studentische Initiative, die sich an der TU Freiberg, aber auch darüber hinaus für soziale und Umweltthemen engagiert. Zur Erreichung ihrer Ziele nimmt sie Kontakt zu anderen Umweltgruppen auf und verhandelt mit Entscheidungsträgern

der TUBAF. Auch Veranstaltungen für die Studierendenschaft, wie etwa die Ringvorlesung oder das vegetarische Grillen beschäftigen die Gruppe.

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arche noVa - Initiative für Menschen in Not e.V.

Als international tätige Organisation der Humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in Dresden unterstützt arche noVa seit 1992 Menschen, die durch Krisen, Konflikte und Naturkatastrophen unverschuldet in Not geraten

sind. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen dabei das Menschenrecht auf eine angemessene Trinkwasser- und Sanitärversorgung sowie Präventionsprogramme im Hygienebereich.

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AYNI Verein für Ressourcengerechtigkeit e. V.

„Ayni e. V.“ wurde als gemeinnütziger Verein im Juni 2011 gemeinsam von Deutschen und Lateinamerikanern in Leipzig gegründet. Wir suchen eine wechselseitige Beziehung mit unserer natürlichen Umgebung und einen gerechten und nachhaltigen Umgang

mit der Umwelt.
Der Verein verwirklicht seine Ziele mit der Durchführung von interaktiven Bildungsprogrammen zu Themen der Ausbeutung der Naturressourcen. Wir sehen diese Form der Bildung vom Standpunkt des globalen Lernens, in dem wir sowohl den räumlichen Aspekt (Länder des Südens und des Nordens) als auch den inhaltlichen Aspekt (natürliche Umwelt, Politik, Kultur und Ökonomie) einschließen.
Die Durchführung von Konferenzen, Seminaren und anderen öffentlichen Events dienen dazu, innovative und realistische Alternativen zu unserer gegenseitigen Beziehung mit der natürlichen und sozialen  Umwelt zu suchen.

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Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev)

Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev) wurde 1995 gegründet und ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. bezev setzt sich für eine gleichberechtigte Beteiligung von Menschen mit Behinderung an Entwicklungsprozessen ein, die zu einer

gerechten und sozialen Welt beitragen und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gestaltet werden.

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Boumdoudoum-AG am Neuen Gymnasium Oldenburg

Im Jahr 2004 suchte Frau Sandstede für ihre damalige 6. Klasse französischsprachige Briefkontakte. Hierbei stieß sie bei Internetrecherchen auf eine Anfrage von Hamadou Konée, dem Schulleiter der Grundschule von Boumdoudoum, Burkina Faso (Westafrika).

Dieser suchte nach einer Patenschaft für bedürftige Kinder der Grundschule. Nach mehreren Elternabenden mit den Eltern der damaligen 6. Klasse wurde einheitlich dafür gestimmt, die Patenschaft und den Briefkontakt von Schüler/innen in Boumdoudoum und Oldenburg zu beginnen.
Nach dem Klassenlehrerwechsel gründete Frau Sandstede zusammen mit Frau Zimmer die Boumdoudoum-AG, die die Arbeit langfristig fortsetzen sollte.
Nach mehreren Briefkontakten haben die Schüler/innen in Oldenburg durch kleine Aktivitäten z.B. Flohmärkte, Kuchenverkauf oder Infostände in der Innenstadt versucht, Geld für die Kinder der Grundschule zu sammeln. Über die Jahre hinweg hat sich die Arbeitsgemeinschaft immer weiter entwickelt und mittlerweile veranstalten wir auch eigene Benefizkonzerte, halten Vorträge über das Leben in Burkina z.B. vor Lehramtsstudenten der Uni Oldenburg, organisieren Tombolas oder die Bewirtung bei Veranstaltungen in der Schule. Außerdem organisieren wir den sozialen Tag, an dem Schüler/innen ihren Schulplatz gegen einen Arbeitsplatz austauschen. Die Einnahmen kommen ebenfalls dem Projekt zugute.

Um solche Aktionen zu planen, organisieren und durchzuführen, trifft sich die AG jeden Freitagnachmittag für zwei Stunden (und an vielen außerplanmäßigen Terminen).

Weiterhin nehmen wir an  Wettbewerben zu den Themenbereichen Afrika, Entwicklungszusammenarbeit, Lernen in der globalen Welt oft teil

Die viele Arbeit hat sich gelohnt, es können nicht nur alle Schüler/innen aus  Boumdoudoum zur Grundschule gehen, immer mehr Schüler/innen können eine weiterführende Schule besuchen bzw. eine Berufsausbildung machen z.B. an einer Landwirtschafts- oder Technikerschule für Bauwesen.

Der Frauengarten und der Schulgarten, in dem die Kinder den Gemüseanbau lernen, dies dient der Verbesserung der Ernährungssituation, wurden mitfinanziert.

Ein Multifunktionshaus mit Schulbücherei, Spielothek und 2 Computerarbeitsplätzen für Lehrkräfte und Schüler/innen wurde gebaut.

Der Bau einer Brücke über den Fluss Sirba wurde mit Hilfe der Bingo-Umweltstiftung finanziert. Diese Brücke führt über ein Flussbett, dass die meiste Zeit des Jahres ausgetrocknet ist, jedoch in der Regenzeit vollläuft und zu einem unüberwindlichen Hindernis auf dem Weg zum Gemeindezentrum Baskouré wird. Dadurch können die Dorfbewohner die Krankenstation und viele Schüler/innen die Schule in der Regenzeit nur mit kilometerlangen Umwegen erreichen.

Um zu kontrollieren, ob das Geld richtig eingesetzt wird, reisen regelmäßig die AG-Leiterinnen Frau Zimmer und Frau Sandstede nach Boumdoudoum und manchmal fahren auch Schüler/innen mit. Wie z.B. letztes Jahr im Herbst, wo durch verschiedene Aktivitäten wie Malen, Versuche im Bereich der Bodenkunde, Sport und Spiel die Kulturen ausgetauscht wurden. Das Projekt weitet sich zunehmend aus, wodurch für uns eine Verpflichtung entstanden ist, weitere Mitglieder zu finden und Gelder zu sammeln. Die positive und dankbare Reaktion von Seiten der Einwohner/innen von Boumdoudoum ist hierbei unser Ansporn.

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FAIR kauf – Ladencafé Freiberg

Wir -Studenten und Bürger Freibergs- haben im Herbst 2012 in der Thielestraße 5 einen Laden für fair gehandelte Produkte eröffnet. Neben dem Verkauf von Lebensmitteln -Kaffees, Tees, Konfitüren, Schokoladen...- und Kunsthandwerk -Handtaschen, Tücher,

Musikinstrumente...- gibt es einen Café-Bereich zum Unterhalten, Treffen & Lesen.
Wirtschaftliche Basis ist -wie auch bei vielen unserer Produzenten- eine Genossenschsaft, die derzeit 53 Mitglieder hat. Wann machen auch Sie mit?

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Gemeinsam für Afrika

Gemeinsam für Afrika ist ein Bündnis von über 20 Organisationen. In Projekten leisten sie Hilfe für Menschen in Armut und Not. Mit ihren Partnern vor Ort errichten sie Schulen, sorgen für eine medizinische Grundversorgung, leisten Nothilfe für Flüchtlinge und

entwickeln die Landwirtschaft. In Deutschland fördert und fordert das Bündnis mit Bildungs- und Informationsarbeit neue Blickwinkel und Sichtweisen auf Afrika.

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Industrie- und Handelskammer Chemnitz

Die IHK Chemnitz ist die regionale Interessensvertretung der Gewerbetreibenden der Region Südwestsachsen. Ihr gehören ca. 80.000 Mitgliedsfirmen, vornehmlich KMU, an. Zu den Branchenschwerpunkten gehören die Automobilbranche, Energie- und

Umwelttechnologien, Rohstoffwirtschaft/Bergbau und der Maschinenbau. Die IHK Chemnitz unterstützt ihre Mitgliedsfirmen bei der Aufstellung auf neuen Märkten, darunter auch in Entwicklungs- und Schwellenländern. Enge Kooperationsbeziehungen bestehen u.a. mit Vietnam, der Mongolei, Brasilien, Chile, China, Mosambik und Ländern in Südosteuropa.

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Ingenieure ohne Grenzen.eV

Ingenieure ohne Grenzen ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die sich mit der Lösung ingenieurtechnischer Aufgaben in Entwicklungsländern befasst. Wir bestehen sowohl aus aktiven Ingenieuren verschiedenster Bereiche und Studenten des Ingenieurwesens - aber

auch aus Unterstützern und Sponsoren aller Berufe.
Ingenieure ohne Grenzen plant eigene technische Hilfsprojekte und führt diese vor Ort durch, hilft durch Wissenstransferleistungen anderen Hilfsorganisationen und Bedürftigen bei ingenieurspezifischen Fragestellungen und leistet Forschungs- und Aufklärungsarbeit im Bereich nachhaltiger technischer Entwicklungszusammenarbeit.

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Kapitaldruck

Buchladen mit Café aus Leipzig.

 

 

 

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Landesfilmdienst Sachsen für Jugend- und Erwachsenenbildung e. V.

Der LFD Sachsen e. V. unterstützt im Rahmen medienpädagogischer Projekte zu Themen der politischen Bildung, der entwicklungspolitischen, globalen und interkulturellen Bildung, zum Kinder- und Jugendschutz im Internet etc. Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ihrem

Weg hin zu einem kompetenten und kritischen Mediengebrauch.

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Saida International e.V.

SAIDA setzt sich als gemeinnützige Kinderschutzorganisation für die konsequente Umsetzung von Kinder- und Frauenrechten in Entwicklungsländern ein. Um nachhaltig verbesserte und gerechtere Lebensumstände zu erreichen, hilft der Verein mit neuen

Strategien bei der Eindämmung von Entwicklungshemmnissen, wie geschlechtsspezifischer Gewalt, Unterdrückung und Diskriminierung.

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SambiaAG

Diese Arbeitsgemeinschaft ist 2009 ins Leben gerufen worden und wurde 2010 durch einen Kooperationsvertrag mit der Kinderhilfe Sambia gefestigt. Wir unterstützen den Aufbau eines Schulstandortes in Sambia sowie die Errichtung eines AIDS-Waisendorfes. 2012 waren

wir das erste Mal dort und haben die Menschen vor Ort kennengelernt. Das Projekt ist an unserer Schule durch die Sambiawoche verankert, in der Schüler Schüler unterrichten.

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Schülerfirma Namaste Nepal S-GmbH

Wir sind Schüler vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg und Gesellschafter der 2005 gegründeten Schülerfirma „Namaste Nepal S-GmbH“. Wir unterstützen das kleine nepalesischen Bergdorfes Gati und ein Kindeheim in Kathmandu. Die Projekte entwickeln

wir gemeinsam mit der Dorfbevölkerung. Schwerpunkte sind die Verbesserung der  Bildungssituation in Gati und die Erschließung von Einkommen (Hilfe zur Selbsthilfe).

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Senior Experten Service

Der Senior Experten Service (SES)ist eine Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Stifter sind der BDI, BDA, DIHK und ZDH. Die GmbH mit Sitz in Bonn hat zur Zeit mehr als 10.000 Senioren, die sich für Einsätze in Entwicklungsländern und in Deutschland zur Verfügung stellen. Wir

geben Hilfe zur Selbsthilfe in allen Bereichen der Wirtschaft, öffentlicher Verwaltungen, im Bildungswesen, im Handwerk und im Gesundheitswesen. Im Jahr 2012 wurden in Entwicklungsländern 1600 Einsätze, in Deutschland mehr als 1000 Einsätze durchgeführt. Mit dem Projekt VerA, Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen, leistet der SES einen Beitrag zur Bewältigung der demografischen Entwicklung in Deutschland.

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Sukuma Arts e.V.

Der Verein Sukuma arts e. V. wurde im Juli 2006 mit dem Ziel gegründet, innovative entwicklungspolitische Bildungsarbeit zur Unterstützung der UN-Millenniumsziele umzusetzen. Im Zentrum der Arbeit stehen

a) die Erschließung neuer Zielgruppen für die
Thematik;

b) der Ausbau von Netzwerken von Akteuren einer nachhaltigen Entwicklung
zur Bündelung von Wissens- und Handlungsressourcen und c) die kontinuierliche
Weiterentwicklung einer Expertise in den Bereichen: Aktive Bürgerarbeit, Bildung für
nachhaltige Entwicklung sowie Theorie und Praxis „Global Nachhaltigen Konsums“. Die
Akteure im Umfeld des Vereins und der Vereinsprojekte eint die Vorstellung davon, dass
das gesellschaftliche Handlungsfeld „Konsum“ eine zentrale Stellung für die Entstehung,
aber auch die Bewältigung aktueller globaler Krisen und Problemlagen einnimmt.
Zwei Hauptprojekte sollen zur Erreichung der genannten Ziele beitragen:
1. Sukuma Award (entwicklungspolitischer Filmpreis)
2. Umundu-Festival (Bildungsfestival für global nachhaltigen Konsum)
Die Bildungsarbeit des Vereins Sukuma arts e. V. erhielt seit 2007 sechs Best-Practice-
Auszeichnungen, den Publikumspreis des Lokalen Agenda21 Dresden e. V. im Jahr 2011
sowie das Qualitätssiegel Werkstatt N vom Rat für Nachhaltige Entwicklung in den Jahren
2011 und 2012.
(Der gemeinnützige Verein besteht gegenwärtig aus 20 ehrenamtlichen Mitgliedern
(Studenten und Berufstätige unterschiedlichster Professionen) und verfügt über zwei
Projektstellen).)

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TU Bergakademie Freiberg

Als führende Ressourcenuniversität Deutschlands nimmt die TU Bergakademie Freiberg die Rohstoffsicherung entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfassend in den Blick. Sie spannt dabei den Bogen von der Erkundung neuer Lagerstätten über die umweltschonende

Gewinnung der Rohstoffe sowie die Entwicklung alternativer Energietechniken und effizienter Werkstoffe bis hin zum Recycling. Der Leitgedanke der nachhaltigen Entwicklung steht dabei immer im Mittelpunkt.

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Umundu Initiative für global nachhaltigen Konsum

Die Umundu-Initiative für global nachhaltigen Konsum ist eine Initiative ehrenamtlich engagierter Bürger_innen, die gemeinsam daran arbeiten, die Themen Nachhaltiger Konsum und Nachhaltige Entwicklung stärker in die öffentliche Wahrnehmung

zu bringen.
Die Initiative versteht sich zudem als ein offenes Forum, welches alle interessierten
Menschen zum Mitmachen und Teilhaben einlädt.
Durch Information und Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie durch die Vernetzung
und Zusammenarbeit mit zahlreichen bürgergesellschaftlichen Akteuren möchte die Initiative Wissens- und Handlungsressourcen bündeln und einen notwendigen Wandel zu mehr sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit anregen und begleiten. Neben dem Hauptprojekt, dem Umundu-Festival für global nachhaltigen Konsum, entstanden in den letzten Jahren mit einem Bio-Fair-Wochenmarkt und einer Schul-Bildungsinitiative weitere Projekte, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit einem breiten Themenspektrum rund um das Leitbild der Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Mitinitiator und Trägerverein der Umundu-Initiative ist Sukuma arts e. V., der sich in seiner Arbeit vor allem an den UN-Entwicklungszielen (Millennium Development Goals) und den aus der Rio-Deklaration abgeleiteten Zielen und Maßnahmen des Aktionsprogramms Agenda 21 orientiert.

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„Wilma Helps!“ Ein Schülerunternehmen für eine gerechtere Welt

Wir sind 11 Mädchen und wollen mit unserer Firma etwas Gutes für Kinder in Afrika leisten. Wilma Rudolph, die Namensgeberin unserer Schule,hat als erfolgreiche Sprinterin in den 1969er Jahren, auch benachteiligten Kindern geholfen (Wilma-Rudolph-Foundation).

Bei der Suche nach einer Aufgabe, mit der wir unserer Namensgeberin nacheifern können, haben wir von den schlechten Bildungschancen der Kinder in dem Dorf Athi in Kenia erfahren. Wirerarbeiten das Geld für den Bau und die Einrichtung eines Klassenzimmers.
Dazu organisieren wir verschiedene Veranstaltungen, wie z.B. eine Ausstellung zu dem Thema „Bildungschancen in Afrika“, ein Benefizkonzert, Marktstände auf Weihnachtsmärkten, Aktionstage an denen alle Kinder des 8. Jg. unserer Schule für "Wilma Helps!" in vielen Betrieben der Stadt arbeiten und den Lohn spenden und ein riesiges "Familien-Spaß-Sportfest".   
Wir kooperieren mit einer anderen Schülerfirma unserer Schule, die  „Ich helfe“-T-Shirts für uns zum Selbstkostenpreis druckt www.printandmusic.de) .

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WinD – Weltwärts in Deutschland – Gruppe Jena - Wanderausstellung „WeltSichten – Junge Menschen fotografieren ihren Alltag“

WinD Jena- Weltwärts in Deutschland, ist ein Teil des Rückkehrerprogrammes für junge Menschen, die einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Ausland geleistet haben.

Die Erfahrungen aus den Partnerländern möchte die WinD-Gruppe nutzen, um sich im Kontext des Globalen Lernens zu engagieren.

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Programm Akteure

Bafing Kul

SAIDA International e.V. Appolo Reggea Musiker

Der Musiker Bafing Kul stammt aus Mali und engagiert sich seit Jahren für die

Rechte von Frauen und Mädchen in Afrika. Insbesondere setzt er sich für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung ein: "Das ist eine der schlimmsten Formen von Gewalt, die Frauen und Mädchen angetan wird”. 1998 wendete er sich in Mali mit dem Song “Demystification” gegen diese Verbrechen und brachte damit islamistische Gruppen so sehr gegen sich auf, dass er 2002 nach Paris floh. Seit 2004 veröffentlichte Bafing Kul mit “Eh!Eh!Eh!” und "Litte girls from Africa” weitere Songs, die auf diese systematischen Misshandlungen aufmerksam machen.

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Claudia Reh

 

 

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Gemeinsam für Afrika präsentiert den „Kontinent der Potenziale“

An einem riesigen Afrika-Kontinent präsentiert das Kampagnen-Bündnis Gemeinsam für Afrika sehr anschaulich die Projektarbeit seiner 24 Bündnis-Organisationen. Unter dem Motto „Miteinander. Fair. Gerecht!“ wird Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe

vorgestellt. Das Fachpersonal vor Ort bietet die Möglichkeit zum Blick hinter die Kulissen der Projekte und spannende Infos aus erster Hand. Gleichzeitig lädt das Bündnis Groß und Klein ein, einen eigenen Beitrag zum Thema Afrika auf dem Kontinent zu platzieren. Und dafür geht es mit einem Scherenlift hoch hinaus: Die Besucher haben so die Gelegenheit, ihr Lieblingsland in Afrika „zu bereisen“ und selbst Engagement zu zeigen.

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Gerd Kempe

Gerd Kempe, Jahrgang 1959, wurde an der Schauspielschule Berlin ausgebildet und war Eleve an den Theatern Halle und Wittenberg. Später führten ihn und sein „Burgtheater Freiberg“ Gastspiele und Tourneen zu nationalen und internationalen Festivals durch

Deutschland, Österreich, Belgien, Japan, Russland, Schweiz, Polen und Tschechien.
Für die Pückler-Stiftung in Bad Muskau produzierte das Burgtheater Freiberg im Jahre 2005 einen Puppenfilm. 2007 spielt sein Theater in neuer Besetzung zur „Quadrienale“ in Prag, der weltgrößten Bühnenbild- und Theaterausstellung. Auch ein Bühnenbild war dort von ihm ausgestellt.

Das Repertoire des Theaters wird ständig erweitert und umfasst unterschiedliche Techniken und Spielformen:
Marionetten, Handpuppen, Schattenfiguren und schwarzes Theater.

Puppen, Bühnenbilder und komplette Ausstattungen werden in seiner Werkstatt für eigene Stücke oder Produktionen anderer Theater gefertigt.
Zum Beispiel erstellte Gerd Kempe unter der Regie von Manfred Weckwert die Kostüme und Bühnenbilder für das Rockmusical „Stars“ an der „Alten Oper“ in Erfurt.
Sein großes Atelier in einem ehemaligen Kaufhaus bietet Probenmöglichkeiten und ausreichend Platz für Aufführungen und Workshops. Zu den Themen Bühnenbild, Figurenbau und darstellerische Mittel bietet Gerd Kempe interessierten Lehrern, Schülern und Vereinen Kurse an.
Kempes Intention ist, mit seinem Publikum in einen Dialog zu treten.
Die Aufführungen sind spannende Entdeckungsreisen in bekannte, unbekannte Welten.
Spielerisch werden Geschichten erzählt, die neue Denkanstöße und Einblicke über Dinge des Lebens geben, die uns scheinbar so vertraut und auch fremd sind.

Die etwas andere Sichtweise des Künstlers wird somit in sehr unterhaltsamer Weise auf sein Publikum übertragen.
Die Stücke begeistern Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
Marion Braune

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Oscar Choque

SOStenible Dipl. Ing. M. Sc./Freier Referent

Mein Name ist Oscar Choque. Ich bin Dipl. Ing. Forstwirtschaft (Voronezh

State Academy of Forestry Engineering  - Russland) und Master (M. Sc.) der internationalen Forstwirtschaft (TU- Dresden).

Ich wuchs in einer Bergwerksiedlung in Bolivien auf, wo ich nach meinem Abitur als Minero (Bergmann) arbeitete. Die sozioökonomischen und ökologischen Folgen des Bergbaus erfuhr ich am eigenen Leib. Meine Erfahrungen über die Auswirkung des  Rohstoffabbaus in den Entwicklungsländern lasse ich in meine Vorträge und bei Projekttagen einfließen. Die Problematik ist so für die TeilnehmerInnen sehr authentisch und besser nachvollziehbar.

Bei Bildungsangeboten orientiere ich mich am Bildungskonzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Mit meinen Angeboten möchte ich Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit praktisch erfahrbar und alltagstauglich machen. Lernen und Handeln soll bei aller Ernsthaftigkeit Spaß machen. Im Vordergrund meiner Arbeit steht das Erleben und Erproben von neuen Handlungsmöglichkeiten durch die TeilnehmerInnen. Spiele sowie interaktive Übungen ermöglichen einen leichten Zugang zu den Themen.

Fachliche Zusammenhänge und wissenschaftliche Hintergründe werden in kurzen Impulsvorträgen vorgestellt. Themenschwerpunkte sind: „Rohstoffgerechtigkeit, Lithiumabbau im Spannungsfeld der Energiewende und E-Mobilität“; „Klimagerechtigkeit: Amazonas und Klimawandel“; „Fairer Handel: Kakao und Kaffee aus Genossenschaften aus dem tropischen Teil Boliviens“; „Quinua - 2013 UNO Internationales Jahr des Quinuakorns: ein Schatz für die Welternährung“; „Kartoffel: Die Knollen für die Bevölkerung aus dem Hochland von Bolivien und Peru“.

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Peter Wolf

EZ-Scout bei der IHK Chemnitz Wirtschaftswissenschaftler

EZ-Scout, Information und Beratung zu Kooperationsmöglichkeiten der

Entwicklungszusammenarbeit mit der Privatwirtschaft in Sachsen, Vermittlung von Kontakten zu internationalen und lokalen Netzwerken sowie Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit, langjährige Auslandsaufenthalte in Angola, Bulgarien und Mazedonien, Fachexpertise zu Privatwirtschaftsförderung, Rohstoffwirtschaft und Energie sowie Entwicklungspolitik .

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Sandra Ziegengeist

Bildungsreferentin

Ich arbeite seit 2004 im Bereich Entwicklungszusammenarbeit, seit 2009 bin ich bei der Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam Deutschland e.V. in Berlin als

Webmaster tätig.
Seit 2007 arbeite ich freiberuflich mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen von   Seminaren und Workshops zu Themen des Globalen Lernens (Handel, Armut, Globalisierung, Entwicklungszusammenarbeit). Besonders interessant in diesem Zusammenhang finde ich die rassismuskritische Auseinandersetzung mit Sprache und Bildern, Stereotypen und Privilegien im Rahmen von entwicklungspolitischer Bildungsarbeit.

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Sarah Friebel, Jonas Benkert

Schulpartnerschaft überwindet Grenzen Sarah und Jonas sind GF der S-GmbH

Neben Sarah und Jonas werden weitere Gesellschafter die Schülerfirma präsentieren.

 

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Simone Schwarz

SAIDA International e.V. Geschäftsführung SAIDA International e.V.

Simone Schwarz ist seit 2008 als Bildungsreferentin tätig. In schulischer und

außerschulischer Bildungsarbeit vermittelt sie Kenntnisse zu Frauen- und Kinderrechten und entwicklungspolitischen Fragen. Organisationen und Institutionen unterstützt sie dabei, Kinder- und Frauenrechte in ihren Entwicklungsprojekten wirksam umzusetzen.

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Sven Seifert

arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. Geschäftsführender Vorstand und Auslandsprogrammleiter

Geboren 1962 Lommatzsch, bei Meissen, studierte er Maschineningenieurwesen an der

Hochschule für Verkehrswesen in Dresden und absolvierte eine Ausbildung zum Umweltschutztechniker bevor er 1992 einen Hilfsgütertransport in den Irak mitinitiierte. Aus dem Wunsch einer Hand voll junger Menschen, die Welt ein Stück gerechter zu machen, entstand 1992 die Hilfsorganisation arche noVa. Sven Seifert ist seitdem Mitglied des Vorstands und seit 1995 Auslandsprogrammleiter. Er war bisher in mehr als 20 Ländern für arche noVa im Einsatz.

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